Wie funktioniert eine Psychotherapie

Die Dauer einer Psychotherapie hängt von der schwere des Leidens und den individuellen Voraussetzungen ab. Bei einer gute Beziehungsfähigkeit und wenn gute Lebensumstände bestehen, kann eine Behandlung schon nach einigen Monaten abgeschlossen werden. Bei schwerwiegenden Problemen, bei denen gleichzeitig verschiedene gravierende Probleme bestehen, wie Suchtprobleme, Misstrauen, Arbeits- und Beziehungsprobleme oder starke Persönlichkeitsschwierigkeiten sind, kann eine Behandlung auch mehr als für ein Jahr sinnvoll sein. Häufig lohnt es sich in der letzten Therapiephase die Intervalle grösser zu machen oder auch einmal ein Gespräch in einer Krise wieder aufzunehmen.


Wie lange dauert eine Psychotherapie

Eine Psychotherapie ist eine Behandlungsmethode durch das Gespräch, einer Redekur, wie das früher genannt wurde. Basis für eine erfolgreiche Behandlung ist eine Vertrauensbeziehung, die während der Gespräche entstehen; die Chemie zwischen Therapeut und Klient wird stimmig. Manchmal entsteht dieses Vertrauen schon in den ersten Minuten der Behandlung, manchmal braucht dieser Prozess etwas Zeit.

Durch das Gespräch zwischen Therapeut und Klient oder Patient werden seelische Vorgänge bewusst gemacht, so dass der Hilfesuchende sein Gefühl, sein Verhalten und sein Denken verstehen lernt. In jedem Lebensalter kann sich ein Gefühlsdurcheinander auflösen und neue Fähigkeiten können erlernt werden, vorausgesetzt ist ein gesundes Hirn. Dadurch kommt der Klient oder Patient in die Lage seine Lebensprobleme selbst und frei von inneren Zwängen und selbst widrigen Lebensumständen zu bewältigen. Psychische Symptome und Störungen können so gelindert oder auch geheilt werden. Rückfällen vorzubeugen ist ein späterer Teil der Psychotherapie.

Meine Methode: Integrative Psychotherapie

Es gibt unzählige Methoden der Psychotherapie. In meinen Psychotherapien integriere ich verschiedene Therapierichtungen (Fiedler, Gouzoulis-Mayfrank), wie interpersonale Therapie (Sulliven, Herpetz), Tiefenpsychologie (Adler, Freud. Fromm.), kognitive Verhaltenstherapie (Grawe, Foa, Fiedler), Paar- und Familientherapie (Willi, Bodenmann), die Gesprächstherapie (Rogers), existenzielle Psychotherapie (Yalom). Bei dieser sogenannten eklektischen Psychotherapie wende ich beim Hilfesuchenden unter Berücksichtigung seiner Lebenssituation und psychischen Stärken (Ressourcen) Methoden an, die sich nach den Bedürfnisse des Patienten richten sowie nach meiner Erfahrung und Ausbildung bewährt haben und nicht was eine Autorität oder ein Guru vorgibt. Dabei kombiniere ich meist einzelne «Bausteine» verschiedener Therapiemethoden, welche für einen Klienten/Patienten und seine Probleme individuell zugeschnitten sind. 

Die therapeutische Beziehung hat eine heilende Wirkung, das zeigen Therapiestudien.