Psychiatrische Leiden

Mein Ansatz bei psychiatrischen Leiden ist, die Menschen nicht auf Symptome zu reduzieren, sondern als Individuum zu betrachten, mit all seinen Fähigkeiten und Schwächen. Es ist mir wichtig jedem Menschen mit Respekt und Würde zu begegnen. Jeder Mensch hat lebenstüchtige und schwächere Anteile. Meine Aufgabe sehe ich darin, die Stärken eines Menschen auszubauen und die schwächeren Fähigkeiten zu fördern. Eine Psychotherapie oder unterstützende Gespräche beinhaltet jede psychiatrische Behandlung.


Gibt es psychiatrische Krankheiten oder Störungen?

Psychiater und Psychotherapeuten FMH sind für die Sozialversicherungen verpflichtet, bei ihren Patienten psychiatrische Diagnosen resp. Störungen nach den etablierten Therapiemanualen wie ICD-10 oder DSM-V zu stellen. Eine Diagnose ist fraglos entscheidend bei der Behandlung von ernsthaften Störungen mit einem biologischen Anteil wie Schizophrenie, bipolare Störungen, Depressionen, Epilepsie, Vergiftungen, körperlichen Erkrankungen wie Hormonstörungen oder des Gehirns (z.B. Demenz oder Infektionen).

Allerdings sehe ich bei den meisten Diagnosen zwischen gesund und krank ein Kontinuum und keine festen Kategorien, sogenannte Schubladen, in die Menschen eingeteilt werden. Je länger und besser ein Psychiater oder Psychotherapeut einen Menschen kennen lernt, desto deutlicher werden die vielfältigen Facetten eines Menschen und meist wird die Psychotherapie bedeutsamer. Bei Patienten/Klienten mit nicht so starken Beeinträchtigungen kann eine Diagnose auch kontraproduktiv sein, da sie das Blickfeld einengen können und den Hilfesuchenden zu wenig als Individuum wahrgenommen wird.

Seit Menschengedenken gibt es Menschen, die an sogenannten psychiatrischen Störungen wie Angst, Depressionen, Sucht oder Schizophrenie leiden. Mit den heutigen psychiatrischen Methoden können in vielen Fällen die Störungen geheilt oder zumindest die Symptome vermindert werden. Auch wenn die Vererbung eine kleinere oder grössere Rolle spielen, ist der Klient seinem Leiden zumeist nicht einfach ausgeliefert. Dazu braucht es neben einer fachgerechten Behandlung auch den Willen und die Kooperation des Patienten/Klienten.

Behandlung mit Psychopharmaka

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