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Paartherapie
Schwierigkeiten in der
Partnerschaft sind eine der häufigsten
Lebensschwierigkeiten der Menschen unserer
Zeit. Das müsste prinzipiell nicht
sein, passen doch meiner Erfahrung nach
die meisten Partner ganz gut zueinander.
Dennoch treten bei vielen Paaren Beziehungsprobleme,
Streit, Langeweile, Seitensprünge
oder verminderte sexuelle Aktivität
auf.
Paarberatung oder -therapie
vermögen solche Schwierigkeiten oft
zu lösen oder zu verbessern. Allerdings
kann das Resultat einer Therapie auch
der Entschluss zu einer Trennung sein,
einer friedlichen Trennung ohne jahrelang
andauernde Kränkungen.
Am Anfang der Paartherapie
stehen Analyse und Diagnose der
guten und problematischen Seiten
einer Partnerschaft mit ihrer Beziehungsdynamik.
Diesen ersten Schritt der Therapie
erarbeite ich gemeinsam mit dem
Paar.
Da ich keiner „Therapierichtung“
verpflichtet bin, bespreche ich mit dem
Paar, welche Beratung oder Therapie gewünscht
und erfolgverspechend ist.
Sexualtherapie
Eine Sexualtherapie kann
Paaren mit folgenden Sexualstörungen
helfen: Erektionsstörungen, vorzeitiger
Samenerguss, Ausbleiben des Samenergusses,
Mangel an sexuellem Verlangen, Orgasmusstörungen,
Vaginismus, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
Der erste Schritt besteht auch bei Sexualstörungen
darin, dem Patienten resp. dem Paar durch
das therapeutische Gespräch behilflich
zu sein, die Problematik und ihre Ursachen
zu erkennen und danach die angezeigte
und gewünschte Therapie zu besprechen.
Eine medizinische Untersuchung ist je
nach Sexualstörung angezeigt, wofür
ich den Patienten zuerst zu einem entsprechenden
Spezialarzt zur Abklärung überweise.
Die Empfängnisverhütung
kann ein Grund für sexuelle Schwierigkeiten
sein und muss zu Beginn der Sexualtherapie
immer geklärt werden.
Voraussetzung für
eine Sexualtherapie bei Paaren ist, dass
beide Partner an der Partnerschaft festhalten
und dafür etwas tun wollen. Bei manchen
Partnern ist die Entscheidung, ob eine
Partnerschafts- oder eine Sexualtherapie
angezeigt ist, nicht einfach. Bei Paaren,
die ihre Partnerschaft massiv in Frage
stellen oder eine Trennung überlegen,
ist eine Sexualtherapie nicht angezeigt
– auch wenn ein sexuelles Problem
im Mittelpunkt der partnerschaftlichen
Auseinandersetzung steht. Hier würde
das sexualtherapeutische Vorgehen immer
wieder durch die partnerschaftlichen Konflikte
unterbrochen. Sinnvoll kann in diesem
Fall eine Sexualtherapie im Anschluss
an eine erfolgreiche Partnerschaftstherapie
sein.
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