Dr. med. Kurt April

Psychiatrie & Psychotherapie FMH

  
  8810 Horgen
  
Seestrasse 126
Telefon 044 726 17 77
E-Mail praxis (at) drapril.ch
 
 

Kaioline Webdesign Zürich

Paartherapie  

Schwierigkeiten in der Partnerschaft sind eine der häufigsten Lebensschwierigkeiten der Menschen unserer Zeit. Das müsste prinzipiell nicht sein, passen doch meiner Erfahrung nach die meisten Partner ganz gut zueinander. Dennoch treten bei vielen Paaren Beziehungsprobleme, Streit, Langeweile, Seitensprünge oder verminderte sexuelle Aktivität auf.
Paarberatung oder -therapie vermögen solche Schwierigkeiten oft zu lösen oder zu verbessern. Allerdings kann das Resultat einer Therapie auch der Entschluss zu einer Trennung sein, einer friedlichen Trennung ohne jahrelang andauernde Kränkungen.
Am Anfang der Paartherapie stehen Analyse und Diagnose der guten und problematischen Seiten einer Partnerschaft mit ihrer Beziehungsdynamik. Diesen ersten Schritt der Therapie erarbeite ich gemeinsam mit dem Paar.
Da ich keiner „Therapierichtung“ verpflichtet bin, bespreche ich mit dem Paar, welche Beratung oder Therapie gewünscht und erfolgverspechend ist.
Sexualtherapie
Eine Sexualtherapie kann Paaren mit folgenden Sexualstörungen helfen: Erektionsstörungen, vorzeitiger Samenerguss, Ausbleiben des Samenergusses, Mangel an sexuellem Verlangen, Orgasmusstörungen, Vaginismus, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Der erste Schritt besteht auch bei Sexualstörungen darin, dem Patienten resp. dem Paar durch das therapeutische Gespräch behilflich zu sein, die Problematik und ihre Ursachen zu erkennen und danach die angezeigte und gewünschte Therapie zu besprechen. Eine medizinische Untersuchung ist je nach Sexualstörung angezeigt, wofür ich den Patienten zuerst zu einem entsprechenden Spezialarzt zur Abklärung überweise.
Die Empfängnisverhütung kann ein Grund für sexuelle Schwierigkeiten sein und muss zu Beginn der Sexualtherapie immer geklärt werden.
Voraussetzung für eine Sexualtherapie bei Paaren ist, dass beide Partner an der Partnerschaft festhalten und dafür etwas tun wollen. Bei manchen Partnern ist die Entscheidung, ob eine Partnerschafts- oder eine Sexualtherapie angezeigt ist, nicht einfach. Bei Paaren, die ihre Partnerschaft massiv in Frage stellen oder eine Trennung überlegen, ist eine Sexualtherapie nicht angezeigt – auch wenn ein sexuelles Problem im Mittelpunkt der partnerschaftlichen Auseinandersetzung steht. Hier würde das sexualtherapeutische Vorgehen immer wieder durch die partnerschaftlichen Konflikte unterbrochen. Sinnvoll kann in diesem Fall eine Sexualtherapie im Anschluss an eine erfolgreiche Partnerschaftstherapie sein.