Dr. med. Kurt April

Psychiatrie & Psychotherapie FMH

  
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„Der Coach hat zwei Ohren, aber nur einen Mund,
weil er doppelt so viel zuhören wie reden soll.“
                        Unbekannter Autor

Coaching

Coaching ist eine Beratungsform, die berufliche und private Themen umfassen kann; im Vordergrund stehen die beruflichen Aspekte bzw. das damit zusammenhängende aktuelle Anliegen des Klienten.
In meiner Coachingpraxis berate ich Führungskräfte, Vorgesetzte in allen Hierarchiestufen und Projektleiter sowie Teams. Im individuellen Coaching reflektieren Klienten während der Sitzung konkrete, meist heikle Aufgaben und zwischenmenschliche Konflikte. Ebenso kann das Coaching zur Erkennung von Insuffizienzen im Arbeitsbereich (chaotische Arbeitsweise, chronische Überlastung, Prioritäten setzen und Strukturieren) und deren ressourcenorientierte Bewältigung eingesetzt werden. Es trägt zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit sowie der Sozial- und Führungskompetenz bei.
Häufige Fragestellungen sind: Wie manage ich meinen Chef? Wie gehe ich mit jungen, überheblichen Mitarbeitern um, die glauben, schon alles zu wissen? Wie helfe ich einem schüchternen Untergebenen? Weitere Themen können sein: Mitarbeiter und Alkohol-, Drogen oder andere Suchtprobleme; sexuelle Übergriffe, Kritikunfähigkeit, Leistungsschwächen, Fehlbesetzungen.
Coachingmethoden müssen in jeder Beziehung transparent sein: Vereinbarung von Zielsetzungen, Themen, Anzahl Sitzungen, Vorgehen, bei dem das Realitätsbewusstsein und die Selbsterkenntnis gefördert werden.
Als Prozessberater und -begleiter fördert der Coach die Selbstwahrnehmung des Klienten,
d.h. blinde Flecken und Betriebsblindheit werden abgebaut, neue Gesichtspunkte werden erkannt, und in der Folge ergeben sich auch neue Handlungsmöglichkeiten.

Supervision

Supervision ist dem Coaching in vieler Weise ähnlich. Es richtet sich aber in erster Linie an Menschen, die in sozialen Berufen tätig sind wie Sozialarbeiter, Lehrer, Psychotherapeuten, Pflegepersonal, Ärzte usw.
Supervision biete ich für Einzelpersonen oder für Gruppen und Teams an, zumeist in Non-Profit-Organisationen. Die Supervisionen finden entweder in meinen Praxisräumen oder am Arbeitsort statt. Je nach Berufsgruppe stehen andere Inhalte und Zielsetzungen im Vordergrund.
Bei Psychotherapeuten geht es um das Erlernen von fachlichen Inhalten im engeren Sinne, wie z.B. Diagnosestellung, psychologisch-psychiatrische Beurteilung von Klienten und ihren Lebenssituationen, sowie um psychotherapeutische Fertigkeiten und Techniken, Schulung von Gesprächsführung und Einfühlungsvermögen.
Auch bei den anderen sozialen Berufsgruppen kann es um eine Beurteilung von Patienten, Klienten oder Schülern gehen. Zumeist stehen Gesprächsführung und Verhaltensanleitung entweder mit Klienten oder mit Mitarbeitern, Vorgesetzten respektive Untergebenen im Vordergrund.
Fragen nach blinden Flecken oder Schwächen in der Persönlichkeit werden in der Supervision nicht behandelt; diese müssen in einer Psychotherapie angegangen werden.
Bei der Teamsupervision geht es um Teamentwicklung oder Verbesserung von zwischenmenschlichen Schwierigkeiten und Konflikten in der Arbeitsgruppe.