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„Der
Coach hat zwei Ohren, aber nur einen Mund,
weil er doppelt so viel zuhören wie
reden soll.“
Unbekannter Autor
Coaching
Coaching ist eine Beratungsform,
die berufliche und private Themen umfassen
kann; im Vordergrund stehen die beruflichen
Aspekte bzw. das damit zusammenhängende
aktuelle Anliegen des Klienten.
In meiner Coachingpraxis
berate ich Führungskräfte, Vorgesetzte
in allen Hierarchiestufen und Projektleiter
sowie Teams. Im individuellen Coaching
reflektieren Klienten während der
Sitzung konkrete, meist heikle Aufgaben
und zwischenmenschliche Konflikte. Ebenso
kann das Coaching zur Erkennung von Insuffizienzen
im Arbeitsbereich (chaotische Arbeitsweise,
chronische Überlastung, Prioritäten
setzen und Strukturieren) und deren ressourcenorientierte
Bewältigung eingesetzt werden. Es
trägt zur Entwicklung der eigenen
Persönlichkeit sowie der Sozial-
und Führungskompetenz bei.
Häufige Fragestellungen
sind: Wie manage ich meinen Chef? Wie
gehe ich mit jungen, überheblichen
Mitarbeitern um, die glauben, schon alles
zu wissen? Wie helfe ich einem schüchternen
Untergebenen? Weitere Themen können
sein: Mitarbeiter und Alkohol-, Drogen
oder andere Suchtprobleme; sexuelle Übergriffe,
Kritikunfähigkeit, Leistungsschwächen,
Fehlbesetzungen.
Coachingmethoden
müssen in jeder Beziehung transparent
sein: Vereinbarung von Zielsetzungen,
Themen, Anzahl Sitzungen, Vorgehen,
bei dem das Realitätsbewusstsein
und die Selbsterkenntnis gefördert
werden.
Als Prozessberater und
-begleiter fördert der Coach die
Selbstwahrnehmung des Klienten,
d.h. blinde Flecken und Betriebsblindheit
werden abgebaut, neue Gesichtspunkte werden
erkannt, und in der Folge ergeben sich
auch neue Handlungsmöglichkeiten.
Supervision
Supervision ist dem Coaching
in vieler Weise ähnlich. Es richtet
sich aber in erster Linie an Menschen,
die in sozialen Berufen tätig sind
wie Sozialarbeiter, Lehrer, Psychotherapeuten,
Pflegepersonal, Ärzte usw.
Supervision biete
ich für Einzelpersonen oder
für Gruppen und Teams an, zumeist
in Non-Profit-Organisationen. Die
Supervisionen finden entweder in
meinen Praxisräumen oder am
Arbeitsort statt. Je nach Berufsgruppe
stehen andere Inhalte und Zielsetzungen
im Vordergrund.
Bei Psychotherapeuten
geht es um das Erlernen von fachlichen
Inhalten im engeren Sinne, wie z.B. Diagnosestellung,
psychologisch-psychiatrische Beurteilung
von Klienten und ihren Lebenssituationen,
sowie um psychotherapeutische Fertigkeiten
und Techniken, Schulung von Gesprächsführung
und Einfühlungsvermögen.
Auch bei den anderen sozialen
Berufsgruppen kann es um eine Beurteilung
von Patienten, Klienten oder Schülern
gehen. Zumeist stehen Gesprächsführung
und Verhaltensanleitung entweder mit Klienten
oder mit Mitarbeitern, Vorgesetzten respektive
Untergebenen im Vordergrund.
Fragen nach blinden
Flecken oder Schwächen in der
Persönlichkeit werden in der
Supervision nicht behandelt; diese
müssen in einer Psychotherapie
angegangen werden.
Bei der Teamsupervision
geht es um Teamentwicklung oder
Verbesserung von zwischenmenschlichen
Schwierigkeiten und Konflikten in
der Arbeitsgruppe.
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